М І Гнатюк - Наукові записки в 14 - страница 41

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Як бачимо, стереотипне мислення все ще досить глибоко вкорінене в свідомості людей, а отже, знаходить свою об'єктивацію в мові. Про­те неважко помітити й негативні наслідки, спричинені таким мисленням. Стереотипи стримують та обмежують розвиток як чоловіків, так і жі­нок, нав'язуючи певні рамки, яких обов'язково слід дотримуватися. Де­скриптивні, аскриптивні та прескриптивні детермінанти маскулінності і фемінінності ділять гендерні стереотипи на чоловіче і жіноче, ігнорую­чи можливість, наприклад, спільних рис характеру чи правил поведінки. У зв'язку з цим бачиться цікавим гендерний аспект взаємної транспози­ції стереотипів. Це стане перспективою подальшого аналізу на матеріалі фразеологізмів компаративного типу.

Література:

1.Архангельская А. М. Красавец-мужчина в чешской языковой картине мира // Грани слова: Сборник научных статей к 65-летию проф. В. М. Моки-енко. - M.: OOO "Издательство ELPIS", 2005. - С. 423-432.

2.Григоренко Ю. В. Специфіка формування гендерних стереотипів [Елек­тронний ресурс] http://s-journal.cdu.edu.ua/base/2008/v3/v3pp152-153.pdf.

3.Кирилина А. В. Гендер: лингвистические аспекты. - М., Изд-во "Инст-т социологии РАН", 1999. - 180 с.

4.Кобякова І. К., Гема А. В. Лінгвокомунікативні аспекти гендерних кон-структів (в англомовних фразеологізмах) // Вісник Сумського державного уні­верситету. Серія "Філологія". - 2007. - № 2. - С. 133 - 138.

5.Липпман У. Общественное мнение / Пер. с англ. Т. В. Барчуновой. - М.: Институт Фонда "Общественное мнение", 2004. - 384 с.

Мізін К. І. Німецько-український фразеологічний словник (усталені по­рівняння) / К. І. Мізін. - Вінниця: Нова книга, 2005. - 304 с.УДК 81'282.4:811.112.2(477)

Яцюк І. Я.,

Тернопільський національний педагогічний університет ім. Володимира Гнатюка

LEXIKALISCHE BESONDERHEITEN DEUTSCHER DIALEKTE IN GALIZIEN- UND DER BUKOWINA

У представленій статті на фоні короткого опису історичних ета­пів заселення німцями Галичини і Буковини у XVIII - XIX ст., що призве­ло до виникнення там німецькомовних діалектних "мовних острівців", та стислого аналізу процесів діалектного вирівнювання у цих "мовних ост­рівцях" здійснено опис головних лексичних особливостей у їхніх говірках з метою висвітлення тенденцій їхнього розвитку та своєрідності функціо­нування в умовах іншомовного оточення.

Ключові слова: Буковина, Галичина, діалектне вирівнювання, діалек­тна лексика, діалектологія, "мовний острівець", німецькі діалекти.

Considering the list of historical stages during the German's settlement in Halychyna and Bukovyna in the XVIII-XIX centuries which resulted in arising German dialectal "language areas" and on the basis of brief analysis of dialectal equalization taking place in these "language areas", the description of the main lexical peculiarities in these vernaculars in order to reveal the tendencies of their development andfunctioning originality in foreign language surroundings is carried out in the article.

Key words: Bukovyna, Halychyna, dialectal equalization, dialectal vocabulary, dialectology, "language areas", German dialects.

Dialektforschungwarschonimmereininteressantersprachwissenschaftlicher Teilbereich, dessen Ergebnisse sich auf viele andere linguistische Teilgebiete auswirkten und diese auch noch heute beeinflussen. Inmitten der Dialektologie nimmt die Untersuchung der Mundarten in den geschlossenen "Sprachinseln" in der anderssprachigen Umgebung einen besonderen Platz ein. In diesem Zusammenhang schrieb Karl Kurt Klein Folgendes: "Sprachinseln sind von ihrer Umgebung meist leicht abgrenzbar. Sie sind in der Regel gut zu uberblicken. Daher zeigen sie sprachliche Entwicklungsvorgange wie in der Retorte" [4, S. 193].

In den XVIII. - XX. Jahrhunderten funktionierten in einer solchen fremdsprachigen Umgebung auch die deutschen Mundarten in Galizien und in der Bukowina (im Buchenland). Ihre Besonderheiten wurden von einer Reihe bekannter Wissenschaftler beschrieben und analysiert. Mit den Dialekten der Buchenlanddeutschen befassten sich ausfuhrlich O. Hadbawnik, K. Rein, F. Lang, R. Schwartz u.a., wahrend E. Christmann, J. Kramer, W. Kuhn hingegen hauptsachlich die deutschen Dialekte in Galizien erfassten und erforschten.

Im Rahmen des vorliegenden Artikels werden erstmals die wichtigsten lexikalischen Besonderheiten aller in Galizien und der Bukowina gesprochenen

© Яцюк І. Я., 2010deutschen Mundarten beschrieben, analysiert und einander gegenubergestellt, was in den bereits bestehenden wissenschaftlichen Abhandlungen zu diesem Thema kaum vorkommt, da in den bisher veroffentlichten Arbeiten meistens nur die einzelnen lexikalischen Merkmale einer Mundart oder einer Dialektgruppe behandelt wurden. Das Hauptziel unseres Beitrages ist es, die identitatsstiftenden lexikalischen Besonderheiten der galizischen und der bukowinischen deutschen Mundarten sowie die daraus resultierenden Unterschiede zu bestimmen und in ihrer Gesamtheit darzustellen.

Eine intensive Ansiedlung der Deutschen in Galizien und der Bukowina in der Neuzeit begann nach 1772, als sie beide an die damalige osterreichisch-ungarische Monarchie kamen.

Der erste Schritt zur Besiedlung Galiziens durch Deutsche wurde durch das Ansiedlungspatent Maria Theresias vom 18. Juni 1774 getan. Es sprach aber nur von "Handelsleuten, Kunstlern, Fabrikanten, Professionisten und Handwerkern", die sich zur Forderung von Handel und Gewerbe niederlassen sollten [8, S. IX]. Deshalb kamen zunachst viele Stadter ins Land.

Die Ansiedlung der deutschen Bauern setzte in Galizien nach dem Erlass des Ansiedlungspatentes Josefs II. vom 17. September 1781 und des Toleranzpatentes des Kaisers vom 13. Oktober desselben Jahres ein. Den deutschen Einwanderern, insbesondere den Handwerkern, wurden darin wesentliche Vergunstigungen zugesichert. Im zehnten Punkt des Ansiedlungspatentes wurden gleichsam anhangsweise auch den bauerlichen Siedlern ahnliche Vorteile in Aussicht gestellt. Es wurde dabei nicht an eine planmaBige Kolonisation, sondern nur an die Zuwanderung einzelner Gruppen gedacht. Erst der gewaltige Strom der Bewerber erwies die Moglichkeit einer Ansiedlung in groBerem AusmaB.

In der Zeit von 1782 bis 1803, d.h., wahrend der Periode, die in der Siedlungsgeschichte unter dem Namen "josefinische Kolonisation" bekannt ist, haben sich rund 15.000 Deutsche im damaligen Kronland Galizien angesiedelt. Die meisten davon kamen aus dem damals in zahllose Zwergstaaten zersplitterten pfalzischen Raum zwischen den Flussen Saar, Mosel und Rhein mit dem rechtsrheinischen Heidelberger Gebiet. Der Mundart nach waren sie Rheinfranken und Moselfranken aus den Gebieten zwischen Nahe und Mosel. Und obwohl nur etwa 1000 Personen aus Wurttemberg im Land angesiedelt wurden, galt trotzdem die Bezeichnung "Schwaben" fur die gesamten josefinischen Siedler Galiziens. Die restlichen Zuwanderer verteilten sich auf ein weites Gebiet zwischen Bayern und Mecklenburg.

Wahrend der "franziszeischen Kolonisation" 1802-1805 kamen noch etwa 5000 Deutsche nach Galizien. 1811-1848 wurden auch ca. 22 Dorfer der Egerlander und Bohmerwaldler gegrundet. Die Heimat dieser "Deutsch-Bohmen", wie sie in Galizien genannt wurden, sind der Bohmer- und der Oberpfalzerwald [2, S. 22, 30]Zur etwa gleichen Zeit wie in Galizien beginnen sich Deutsche auch in der Bukowina niederzulassen. Dabei unterscheidet man im Wesentlichen drei Gruppen der deutschen Siedler, die in verschiedenen Teilen der Bukowina angesiedelt wurden. So entstanden auf der Linie Suczawa-Czernowitz vom Norden nach Suden gesehen 1782-1788 etwa zehn deutsche Dorfer, darunter Arbora, Badeutz-Milleschoutz, Fratautz, Itzkany, Illischestie Mitoka-Dragomirna, Satulmare, Tereblestie u.a., deren Einwohner, wie auch die Galiziendeutschen hauptsachlich aus Sudwestdeutschland und zwar aus Wurttemberg, der Pfalz, Baden und Nassau stammten.

Eine zweite Gruppe bildeten die Deutschen aus der Zips (eine Gegend im Nordosten der heutigen Slowakei), die 1784-1809 mitten im Gebirge im Sudwesten der Bukowina angesiedelt wurden. Ihre Siedlungen verdankten ihre Grundung der ErschlieBung der Bodenschatze. Zu den wichtigsten Orten der Zipser Deutschen in der Bukowina gehorten Eisenau, Freudental, Jakobeni, Luisenthal, Mariensee-Kirlibaba, Poschoritta u.a. Insgesamt lebten dort in den 30-er Jahren des XX. Jahrhunderts tiber 7000 Zipserdeutsche.

Aus dem Bohmerwald kam eine dritte Gruppe der Ansiedler. Sie arbeiteten in den Glashutten, die 1793 bis 1803 im Waldgebiet des mittleren Teils der Bukowina errichtet wurden. Dort grundeten sie die Dorfer Alt- und Neuhutte, Furstenthal, Karlsberg u.a. Spater folgten ihnen auch bauerliche Siedlungen wie Bori, Buchenhain, Lichtenberg u.a.

In den Dialekten aller Gruppen der Galizien -und der Bukowinadeutschen haben sich nach der Ansiedlung relativ schnell Ausgleichsprozesse vollzogen. Der bekannte Mundartforscher J. Kramer schrieb dazu: "Es setzte ... bald der sprachliche Ausgleich ein, bei dem wohl immer die Mundart der Mehrheit siegte" [6, S. 63]. Eines der wichtigsten Hauptergebnisse des Mundartausgleiches war eine weitgehende Durchsetzung und Vereinheitlichung der mundartlichen Formen in den meisten deutschen Orten Galiziens und des Buchenlandes.

Ausgleichprozesse fanden naturlicherweise in erster Linie im lexikalischen Bereich statt. So kamen, z.B., die galizischen pfalzischen Mundartformen, die lautlich den Wortern Rofi oder Pferd entsprachen, vollig auBer Gebrauch, und es setzte sich die Form Gaul durch.

Parallel funktionierten hier auch lexikalische Synonyme. So war Anredeform fur altere Manner fetter. Daneben gebrauchte man auch fetterche, fatter, petter und patt. Frauen wurden in den meisten Siedlungen mit bas angesprochen, doch waren auch die Anredeformen wis, wesche, besle, got, gottche, mutter zu verzeichnen. Fur Topf galten in den pfalzischen Siedlungen Galiziens die Bezeichnungen Hawwe, Dippe, Deppe und Dopp.

Ahnlich wie in Galizien sprach man Pfalzisch auch in den im sudostlichen Teil des Buchenlandes gelegenen Bauerngemeinden, wenn auch sie allgemein als "schwabisch" bezeichnet wurden. Das lasst sich an den pfalzischen Formen wie apel - Apfel, pefer - Pfeffer, fest - fest, korp - Korb u. a. deutlich erkennen.Der einheitliche Charakter der Pfalzer Siedlungsmundart kam in der Bukowina auch dort zum Ausdruck, wo zwischen unterschiedlichen Lexemen des Herkunftsdialektes zu entscheiden war. Im Westen des Pfalzer Dialektraumes, woher die meisten Deutschen sowohl nach Galizien, als auch in die Bukowina gekommen sind, spricht man han / hun - ich habe, komm / kumm - gekommen, dagegen im Osten hab - ich habe, und komme / kumme

-    gekommen. Die "schwabischen" Siedlungen haben sich auf die westlichen Formen geeinigt. Hingegen fiel bei gesicht und g'sicht - Geschichte die Entscheidung zugunsten der ostlichen Form k'sicht.

Gleichzeitig haben die unterschiedlichen Herkunftsgebiete und die zum Teil groBen Unterschiede in den Mundarten, die von den Deutschen in ihren neuen Siedlungsgegenden in Galizien und in der Bukowina gesprochen wurden sowie die Einflusse der dort dominierenden einheimischen Sprachen (des Polnischen und des Ukrainischen in Galizien sowie des Rumanischen und des Ukrainischen in der Bukowina) zu den mitunter groBen Unterschieden im mundartlichen Wortschatz gefuhrt.

So war in Galizien neben dem Pfalzischen auch das Egerlandische gelaufig, das insbesondere in Machliniec ostlich von Stryj "rein" gesprochen wurde. In diesem Ort setzte sich die Mundart der Tachauer Gegend durch. Die typischen Formen waren, z.B., er ist gstarm (gestorben), margn - morgen, dagegen Gou'n Morgn - guten Morgen; "Er kommt" wurde ea kummt, "recht" - raat ausgesprochen, ebenso Noat, schlaat fur "Nacht" und "schlecht". AuBer in Machliniec sprach man Egerlandisch auch in seinen Nachbarsiedlungen Kontrowers, Izydorowka, Kornelowka, Pochersdorf sowie in Annaberg, Tucholka, zum groBten Teil auch in Felizienthal u.a.

Die Bohmerwalder Mundarten wurden in Galizien auch in den karpathischen Waldarbeitersiedlungen Ludwikowka, Teresowka, Zakla, Neu-Mizun, Jammersthal u. a. gesprochen, die sich sudlich von Dolina befanden. Das waren bayerische Mischmundarten, wobei in verschiedenen Dorfern fur die Bezeichnung eines und desselben Begriffs unterschiedliche Lexeme gebraucht wurden. Wahrend man in Felizienthal, das sudwestlich von Skole lag, z.B., Loun fur "Lohn", Sejml fur "Semmel", Haischt / Hirscht fur "Herbst", Roufi fur Pferd, Ki(n) fur Kind verwendete, waren in anderen galizischen Dorfern der Bohmerwalder Deutschen, beispielsweise in Ludwikowka sudlich von Dolina und in Mariahilf bei Kolomea, jeweils Loh, Semmel, Hiagscht / Hirbst, Roofi und Kind gebrauchlich.

Die Siedler in den ursprunglichen Bergwerksgemeinden im Sudwesten der Bukowina sprachen Zipserisch und zwar Grundlerisch, wie es in der Unterzips gesprochen wurde. Dabei wurde [v] im Anlaut wie [b] ausgesprochen: Werke

berka, weh - be, Schwester - schbesta. Anlautendes [b] wurde zu [p]: Brot -prot, Brucke -prik. [r] nach dem Vokal wurde im In- und Auslaut vokalisiert: dort - duit, Schurze - suits, Wort - boat, sehr - sea a, nur - nua, Arbeiter- oabeta, Wasser - basa, wobei doppeltes [r] erhalten blieb: harren - harrn. Die mittelhochdeutschen Diphtonge [ei], [ou], [ou] wurden zu [a]: Bein - pan, Haupt - hap, Apfelbaumchen - eplpamichen. Die Anrede "ihr" lautete in jener Mundart is / es: is terfts nich - ihr durft nicht [1, S. 629].

Die Arbeiter der Glashutten und Waldbauerndorfer im mittleren Hugelland des Buchenlandes, die aus dem mittleren und oberen Bohmerwald ins Land gekommen sind, sprachen bairische Mischmundarten. Und das nicht nur, weil sie aus verschiedenen Gemeinden des Bohmerwaldes stammten, sondern auch, weil die deutschen Orte im Bohmerwald selbst infolge ihrer Besiedlung zu verschiedenen Zeiten durch Deutsche verschiedener Herkunft vielfach Mischmundarten sprachen, als sie ihrerseits wieder Siedler nach Galizien und in die Bukowina abgaben. Und so hieBen bei den Bukowiner Bohmerwaldlern irta (d. h. "Ertag") - Dienstag, pfintsta, pfingsta - Donnerstag, Pferd - ros. Die alten Dualformen es - ihr (es hats - ihr seid) und eak - euch haben sich durchgesetzt und waren allgemein gebrauchlich. Sie weisen auf das Gebiet des mittleren und des oberen Bohmerwaldes.

Typische Formen in diesen Siedlungen waren, z. B., lisp - lieb, dagegen khai - Ktihe. Meits bedeutete "ihr musst", feis - FuBe, kust - gut, musst (mDusf) - (du) musst, knou (gnDu)- genug, musds- Mutter, brusds- Bruder.

Die genannten Beispiele verdeutlichen den Mischcharakter der in diesen Dorfern gesprochenen Mundarten, weil hier sowohl die mittelbairischen als auch die nordbairischen Entsprechungen der mhd. Diphthonge [ie], [tie], [uo] vorkommen. Die ersteren waren [ia] (із), [ua] (ua), die letzteren [ei] und [ou].

Weitere allgemeingebrauchliche Formen in den Bohmerwalder Siedlungen des Buchenlandes waren: net (nit) - nicht, kwen (gwen) - gewesen, firti - fertig heicha- hoher, kreiser - groBer, es hots - ihr habt, hansnt (hant) - sie haben usw.

Somit lasst sich zusammenfassend sagen, dass die deutschen Mundarten der Galizien- und der Buchenlanddeutschen tiber 150 Jahre als die von ihrer sprachlichen Heimat isolierten Enklaven, d.h., als "Sprachinseln" funktionierten und die sprachliche, insbesondere die mundartliche Landschaft in diesen beiden Landern der ehemaligen k. u. k.-Monarchie stark mitpragten. Dabei entwickelten sie sich in ihrer fremdsprachigen Umgebung weiter, der mundartliche Ausgleich fand statt, infolge dessen es sich einheitliche dominierende Dialekte durchsetzten, deren markanteste Zuge vor allem im lexikalischen Bereich ihren Ausdruck fanden. Mit einer detaillierten kontrastiven Gegenuberstellung dieser lexikalischen Besonderheiten eroffnen sich, unserer Meinung nach, neue, Erfolg versprechende Perspektiven fur die weiteren mundartlichen Forschungen auf diesem Gebiet.

 

Literaturverzeichnis:

1. Bukowina (Buchenland) / R. Spek. T. v. Landwehr, F. Lang [u. a.] //Handworterbuch des Grenz- und Auslanddeutschtums. - Erster Band. - Breslau: Ferdinand Hirt, 1933. - S. 611-644.

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3.Galizien / G. Ipsen, W. Kuhn, D. Frey [u.a.] // Handworterbuch des Grenz-und Auslanddeutschtums. - Dritter Band - Breslau: Ferdinand Hirt, 1938. - S. 8-35.

4.Klein, K. K. Hochsprache und Mundart in den deutschen Sprachinseln / Karl Kurt Klein // Zeitschrift fur Mundartforschung. - XXIV. Jahrgang. - Wiesbaden: Franz Steiner Verlag, 1956. - S. 193-228.

5.Konig, W. DTV-Atlas zur deutschen Sprache / Werner Konig. - Munchen: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1996. - S. 138-231.

6.Kramer, J. Die Mundarten der ehemaligen josefinischen und franzisceischen Siedlungen in Galizien / Julius Kramer // Vor 200 Jahren aus der Pfalz nach Galizien und in die Bukowina. - Stuttgart-Bad Cannstatt: Hrsg. von dem Hilfskomitee der Galiziendeutschen, 1982. - S. 63-72.

7.Kramer, J. Sprachgebrauch und Mundarten in unseren Siedlungen / Julius Kramer // Heimat Galizien. Ein Gedenkbuch. - Stuttgart-Bad Cannstatt: Hrsg. von dem Hilfskomitee der Galiziendeutschen, 1988. - S. 417-129.

8.Kramer, J. Unser Sprachschatz. Worterbuch der Galizischen Pfalzer und Schwaben / Julius Kramer. - Stuttgart-Bad Cannstatt: Hrsg. von dem Hilfskomitee der Galiziendeutschen, 1979. - XX + 276 S.

9.Kuhn, W. Deutsche Sprachinselforschung / Walter Kuhn. - Plauen i. Vogtl.: Verlag Gunther Wolff, 1934. - 403 S.

10.       Lang, F. Sprache und Literatur der Deutschen in der Bukowina / Franz
Lang
// Buchenland, hundertfunfzig Jahre Deutschtum in der Bukowina. -
Band 16. - Munchen, 1961. - S. 397-421 (Veroffentlichungen des Sudostdeutschen
Kulturwerks) (Reihe B: Wissenschaftliche Arbeiten)
УДК 811.161.2

Skydan А.,

Uniwersytet Warszawski, Warszawa

 

JF.ZYK W MEDIACH: RADZIECKA GAZETA "SIERP"

Artykul podejmuje zagadnienie jezyka w mediach, charakteru polszczyzny w komunistycznej gazecie "Sierp" z lat miedzywojennych. Poruszone zostaly kwestie funkcji jezyka w prasie, w tym takze jako srodka kampanii ideologicznej w czasach eksperymentu polonijnego, znaczenia kontekstu, szablonow w mediach: jezykowych i tresciowych.

Slowa kluczowe: jezyk w mediach, prasapolskojezyczna, gazeta "Sierp".

The article deals with the language of media, features of Polish in the communistic newspaper "Sierp", published during interwar period. The issues of language in press as well as the means for ideological campaign during the Polonia experiment, the context meaning, language and content patterns in media are under consideration.

Key words: the language of media, Polish press, "Sierp" newspaper.

Definicje mass mediow w roznego rodzaju slownikach nie roznia si? mi?dzy soba jesli chodzi o tresc zasadnicza. Tak na temat komunikacji masowej w mass mediach slownik Collinsa podaje ogolny punkt widzenia: media masowe (gazety, czasopisma, radio, telewizja, internet), ktdre jak ciezarowka towary, przewozq wypowiedzi wytworzonepoza nimi do adresatow takze znajdujqcych sie poza nimi. Ten uproszczony model na komunikowanie przez media masowe nie miesci w sobie calego systemu spolecznego: oprocz mediow powininien miesicic zarowno ich nadawcow, jak i odbiorcow [1]. W moim tekscie ograniczam si? na wzgl?dnie tradycyjnym, potocznym rozumieniu mass mediow jako urzqdzen, instytucji, za pomocq ktorych kieruje sie pewne tresci do b. licznej i zroznicowanej publicznosci; tak wi?c pod szyldem "j?zyk w mediach" znajdziemy realizacj? j?zyka narodowego w tekstach transmitowanych przez prase, radio, telewizje, takze tzw. nowe media: telegazete, telewizje satelitarnq Internet [2].

Czy mozna mowic o znamiennych cechach j?zyka prasy polskoj?zycznej na Ukrainie radzieckiej? Po lekturze czasopism "Sierp" z lat 1922, 1924, 1925, "Marchlewszczyzna Radziecka" 1931, "Glos Komunisty" 1919, dochodz? do wniosku, ze nie ma takiego tekstu, ktory chocby fragmentarnie nie mogl si? ukazac w jakiejkolwiek gazecie socjalistycznej w Polsce. Nie mozna powiedziec, ze jakis fragment tekstu jest najbardziej prasowym ze wszystkich mediow masowych na Ukrainie. Uwazam, ze nie mozna mowic o isnieniu j?zyka prasy polskoj?zycznej na Ukrainie Radzieckiej, podejmujac nast?pne swoje prace o j?zyku w prasie. Nie zamierzam tym tworzyc nowych definicji, ale chcialbym jednak opatrzyc to istotna uwaga.

© Skydan А., 2010Wiadomo, ze na roznych poziomach j?zyka znaczenie kazdego znaku zalezy od kontekstu. Kontekst zmienia tez znaczenia wyrazu - czym innym jest czerwona armia, a czym innym czerwona roza. Podobnie jest z calymi tekstami. Znaczenie powiedzenia Nadzieja jest matkq glupich [8, 1922, nr. 20] w komunikacie sportowym nie ma nic wspolnego z odpowiednikiem wydrukowanym w gazecie "Sierp":...mowi przyslowie, i chociaz slusznosc jego mozna w wielu wypadkach kwestjonowac, w tym jednak wypadku jest ono najzupelniej odpowiedniem. Bo czyz mozna inaczej nazwac niz glupotq ludzenie sie nadziejq, ze wrescie los sie nad bylemi dziedzicami zlituje i odda im, od kilku lat zabranq, rozdzielonq pomiedzy wyzyskiwanq przez nich ludnosc wiejskq ziemie, ktora to ludnoscprzez zgorq cztery lata juz sie zdqzyla na niej zagospodarowac naserjo [8, 1922, nr. 20].

Roznica znaczen wynika mi?dzy innymi z roznicy funkcji: w pierwszym wypadku funkcja wyznacza si? rezultatem gry pilkarzy, w drugim -intencja perswazyjna redaktorow gazety, w ktorej przyslowie ma charakter efektownego cytatu "ludowej madroci". Jasne, ze wszystkie legalne media w Zwiazku Radzieckim byly jawnie propagandowe. Kolejne zjazdy Partji, plena Komitetu Centralnego (KC), Kongresy Mi?dzynarodowki Komunistycznej potwierdzaly, ze zadaniem prasy jest upowszechnianie i wyjasnianie polityki partii. Prasa nowego typu, w tym z "Sierpem" na czele, miala wychowac nowego czlowieka, tworzac tylko takie formy zycia narodowego Polakow na Ukrainie, ktore odpowiadaly interesom panstwa radzieckiego:... Redakcja przesyla garqce, braterskie pozdrowienia przyjaciolom, korespondentom i czytelnikom gazety, ktorzy wraz z nami walczq z nieporzqdkami, ciemnotq, zabobonami oraz pracujq nad podniesieniem dobrobytu i swiadomosci polskich maspracujqcych S.S.S.R. [8, 1925, nr. 24].

W praktyce polskoj?zycznej prasy mi?dzywojennej prawie nigdy nie ukladalo si? to bezkonfliktowo, ale taki byl sens i model funkcjonowania mediow masowych. Znane sa przyklady odwolywania redaktorow naczelnych (cz?stokroc znaczylo to rozstrzeliwanie), a nawet zmiany lub likwidacji tytulu w nast?pstwie popelnionych bl?dow politycznych. Dobrym przykladem tu jest historia tygodnika "Sierp":

22 czerwca 1922 r. tygodnik "Glos Komunisty" przestal wychodzic. Na jego miejsce w ten sam dzien ukazal si? tygodnik "Sierp", organ KC KP(b)U w j?zyku polskim, wydawany w Kijowie dla ludnosci wiejskiej (od 1928 r. ukazywal si? 2 razy tygodniwo). Dlugoletnim redaktorem byl K. Wiszniewski, znany krytyk literacki i popularyzator literatury polskiej na Ukrainie, kierujacy gazeta od czerwca 1922 r. do lutego 1930 r. z krotka przerwa, gdy funkcj? t? pelnil H. Politur (od sierpnia 1926 r, do stycznia 1927 r.). W redagowaniu "Sierpa" brali takze udzial: B. Szacki-Skarbek, B. Bilewicz, J. Otocki, J. Teodor.

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