V M Shevchenko - Zum unterschied zwischen performativen und konstativen auberungen in der sprechakttheorie - страница 1

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ZUM UNTERSCHIED ZWISCHEN PERFORMATIVEN UND KONSTATIVEN AUBERUNGEN IN DER SPRECHAKTTHEORIE

V.M. Shevchenko (Charkiw)

 

В.М. Шевченко. До розмежування перформативних та конотативних висловлень у теорії мовленнєвих актів. У статті досліджуються перформативні та констативні висловлення, а також їхні граматичні та лексичні розпізнавальні ознаки. Вимовляння перформативного висловлення не означає інформування або опис обставин, а прирівнюється до діяльності. При цьому дії виконуються завдяки існуванню спеціальних конвенцій, які пов'язують слова з інстітуціоаналізованим процесом. На противагу до констативів, які можна перевірити на їх істинністне значення, перформативи розцінюються як успішні або не успішні.

Ключові слова: істинністне значення, констативні висловлення, перформативні висловлення, теорія мовленнєвих актів, умови успішності.

 

В.Н. Шевченко. К разграничению перформативных и констативных высказываний в теории речевых актов. В статье исследуются перформативные и констативные высказывания, а также их грамматические и лексические отличительные признаки. Произнесение перформативного высказывания не означает информирование или описание обстоятельств, а приравнивается к деятель­ности. При этом действия выполняются благодаря существованию специальных конвенций, которые связывают слова с интитуцианализированным процессом. В отличие от констативов, которые можно проверять на их истинностное значение, перформативы расцениваются как успешные или не успешные.

Ключевые слова: истинностное значение, констативные высказывания, перформативные высказы­вания, теория речевых актов, условия успешности.

 

V.M. Shevchenko. To the differentiation of performative and konstative utterances in the speech act theory. This article is dedicated to the investigation of the performative and konstative utterances as well as their grammatical and lexical differences. Expressing performative utterance one makes an action, instead of only to say something (or describe circumstances). During this expression one carry out some acts, because some special conventions exists for this, which connect words with a institutionalized process. As opposed to konstative utterances, which can be checked according their truth value, performatives are considered to be successful or unsuccessful.

Key words: happiness conditions, konstative utterances, performative utterances, speech act theory, truth value.

Als eines der dominierenden methodologischen Prinzipien der heutigen Linguistik fungiert das Handlungsprinzip der Sprache, der in der Forschung der menschlichen Kommunikation zum Ausgangspunkt geworden ist. Die Unentbehrlichkeit dieses Prinzips fur die Theorie der sprachlichen Kommunikation illustrieren die Worte von H. Henne und H. Rehbock: „Die Grundeinheit der sprachlichen Kommunikation ist nicht, wie allgemein angenommen wurde, das Symbol, das Wort oder der Satz, oder auch das Symbol-, Wort-oder Satzzeichen, sondern die Produktion oder Hervorbringung des Symbols oder Wortes oder Satzes im Vollzug des Sprechaktes" [15, S.10].

Der Untersuchungsgegenstand dieses Beitrags ist die Sprechakttheorie als eine logisch-philosophische (nach den zu Grunde liegenden

©  V.M. Shevchenko, 2010

Interessen) und linguistische (nach den Resultaten) Lehre uber den Aufbau der Sprecheinheit - des Sprechaktes. Die Theorie der Sprechakte ungeachtet ihrer mehr als vierzigjahrigen Geschichte und allseitiger Kritik ist ein Bestandteil der linguistischen Forschungen, ihre Thesen werden dank solchen linguistischen Disziplinen entwickelt, wie Pragmalinguistik, kognitive Analyse, Sozio-und Psycholinguistik. Besprochen wurden vor allem das Wesen der Performativitat [6, S. 166; 9, S. 355; 21, S. 85; 23, S. 163-173], lexikalische Eigenschaften von performativen AuPerungen [1, S. 208-223; 8, S. 257-276; 12, S. 151-172; 13, S. 11-32], ihre Propositionen [7, S. 93-110; 10, S. 175-196; 14, S. 41-64; 18, S. 515-532], ihre Verhaltnisse zu den indirekten Sprechakten [2, S. 344-350; 3, S. 178; 11, S. 463-469], metakommunikative Funktion [5, S. 213-225, 19, S. 323], sowie ihre diachronischen Analysen [4, S. 104-130; 16, S.176-187]. Aber die Performativitat und die performativen AuPerungen bleiben bis heute widerspruchlich interpretiert. Uber kein Gebiet der Sprechakttheorie sind so vielfaltige Diskussionen gefuhrt worden, wie uber das Problem der performativen AuPerungen. Wahrend es einerseits Satze in der Sprache gibt, die dazu dienen, uber die Welt zu reden, und die daher in der Dimension wahr oder falsch zu beurteilen sind, gibt es andererseits S atze, bei denen eine wahr-falsch-Beurteilung keinen Sinn macht.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt darin, anhand der Definitionen und Beispiele den Unterschied zwischen performativen und konstativen AuPerungen zu zeigen sowie grammatische und lexikographische Unterscheidungsmerkmale fur eine prazise Distinktion zwischen performativen und konstativen AuPerungen zu beschreiben.

Von allen Themen der allgemeinen Theorie des Sprachgebrauchs hat die Sprechakttheorie das gropte Interesse hervorgerufen. Sie wird als die popularste pragmatische Theorie bezeichnet und als Kernstuck der Pragmatik begriffen; so sieht R. Stalnaker linguistische Pragmatik als „the study of linguistic acts and the contexts in which they are performed"

[22, S. 383].

Der Begriff „Sprechakt" entstand aus dem Gedanken, dass sprachliche AuPerungen Handlungen gleichkommen. Dieser Begriff wurde popular durch das Werk des englischen Sprachphilosophen John L. Austin [6, S. 166]. Gropen sprachwissenschaftlichen Einfluss hat die Sprechakttheorie jedoch erst durch die Konzeption von John R. Searle gewonnen. Dieser Einfluss hangt auch mit dem Anspruch auf Etablierung eines eigenen Untersuchungsgegenstandes zusammen, wie er sich in dem folgenden Zitat auPert: „Die Produktion oder Hervorbringung eines Satzzeichens unter bestimmten Bedingungen stellt einen Sprechakt dar, und Sprechakte sind die grundlegenden oder kleinsten Einheiten der sprachlichen Kommunikation" [20, S. 306].

Es ist ublich, Sprechen und Handeln als zweierlei zu betrachten. Geflugelte Worte wie „Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten sehen" belegen das. Aber wer spricht, handelt auch, und zwar in recht komplexer Weise. Die komplexe Handlungsstruktur des Sprechens zu untersuchen ist Ziel und Aufgabe der Sprechakttheorie. Mit diesem Ansatz wird das sprachliche Handeln in den Fokus genommen. Sprachliche Einheiten wie Satz, Wort usw. werden in ihrer Funktion in Sprechakten betrachtet und letzlich definiert. Im Zentrum der Sprechakttheorie steht der Handlungsaspekt sprachlicher AuPerungen. Den Gegenstand der Sprechakttheorie bilden die Fragen:

a) In welchem Sinne kann man davon sprechen, dass mit sprachlichen AuPerungen Handlungen vollzogen werden?

b) Wovon hangt es ab und wie kann man feststellen, welche Handlungen mit solchen AuPerungen vollzogen werden?

c) Was ist die Struktur von solchen AuPerungen und wie lassen sie sich systematisieren?

Die Sprechakttheorie ist nicht nur ein Beitrag zur Klarung der Frage, was der Gebrauch einer AuPerung ist, sie ist Teil einer systematischen Rekonstruktion der Auffassung, die Bedeutung sprachlicher AuPerung bestehe in ihrem Gebrauch.

Ausgangspunkt der Sprechakttheorie sind spektakulare F alle, in denen die sprachliche Handlung die gesamte Handlung ausmacht, zum Beispiel: (1) Ich bitte dich ", sagte Felix mit fast weinerlicher

Stimme, „gehen wir nur, gehen wir. Ich sehne

mich nach dem Prater. Wir wollen dorthin, wo es neulich so schon war. Weifit du, in den Gartensalon, dort ist's ja auch nicht ktihl." Ja, ja. " (Arthur Schnitzler: Sterben, S. 100)

(2)Martin: Was machen Sie, wenn ich _ fragen darf? Kristine: Ich? Och, kommt ganz drauf an. Ich habe Goldschmiedin gelernt. Martin: Goldschmiedin. Wie schon. Entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht in Verlegenheit bringen. (B. Straufi: Die Fremdfuhrerin, S. 12)

(3)„Denn sieh, Baron Wallborn, ich verspreche es Dir hiemit heilig, daft ich dann Du sein will und ebenso voll Liebe, Milde und Frommigkeit wie Du. Ach , ich bin es ja wohl ohnedem!" (E. T.A. Hoffmann: Brief des Kapellmeisters an den Baron Wallborn, S. 417) Mit diesen AuPerungen wird nicht beschrieben, was

getan wird, es wird auch nicht festgestellt, dass man um etwas bittet, sich entschuldigt, etwas verspricht. Mit dem AuPern dieser Satze (unter geeigneten Umstanden) wird der Akt vollzogen: man bittet, man entschuldigt sich, man verspricht. Das Besondere an diesen S atzen ist, dass mit ihnen nicht einfach nur Dinge gesagt, also Zustande beschrieben werden, sondern dass sie etwas tun sollen.

Solche Formen heiPen Performativa, die entsprechenden AuPerungen nennt Austin performative AuPerungen und unterscheidet sie zunachst von beschreibenden oder behauptenden AuPerungen, die er konstative AuPerungen nennt [6, S. 166]. Eben diese Unterscheidung zwischen performativen und konstativen AuPerungen ist ein zentrales, insbesondere fur die Sprachwissenschaftler relevantes Problem der sprechakttheoretischen Diskussion.

Wahrend bei feststellenden AuPerungen die Frage nach der Wahrheit oder Falschheit im Vordergrund steht, ist fur performative AuPerungen die relevante Beurteilungsdimension die des Gelingens, des Gluckens oder Nicht-Gluckens. Nehmen wir folgende AuPerungen:

(4)„Das ist, ich wette, derPostillon vonLonjumeau, lieber Herr Soherr!"

Doch Soherr spitzte sein Ohr und sprach: „Sie irren sich!" (G. Weerth: Da klang durch die Berge ein Posthorn hell, S. 276)

(5) Fraulein Else: Also den Anblick meines Leichnams vermache ich dem Kunsthandler Dorsday, und Herrn Fred Wenkheim vermache ich mein Tagebuch aus meinem siebzehnten Lebensjahr <...> und der Fraulein bei Cissy vermache ich die funf Zwanzigfranks-Stucke. (Arthur Schnitzler: Fraulein Else, S. 359) Gegen die in diesen Aussagen getroffenen Entscheidungen kann man vielleicht Einspruch erheben, etwa wenn im Beispiel (5) der Sprecher den Anblick seines Leichnams, sein Tagebuch usw. jemandem vermachen will. Man kann aber nicht sagen, dass die Aussagen selbst „wahr" oder „falsch" seien, das heiPt man kann darauf nicht mit Das ist nicht wahr reagieren. Die Aussagen wirken einfach dadurch, dass sie getatigt werden. Oder, anders ausgedruckt, der Sprechende fuhrt mit der AuPerung eine Handlung durch. Wenn man vor Zeugen sagt Ich vermache mein Tagebuch Herrn Fred Wenkheim, so ist damit ein Vermachtnis getatigt, das Tagebuch des Sprechers geht nach seinem Tod in den Besitz von Herrn Fred Wenkheim uber.

Dafur haftet diesen AuPerungen eine andere Eigenschaft an: Sie mussen von gewissen Umstanden begleitet werden. Das Tagebuch kann man nur dann vermachen, wenn man ein Tagebuch hat. Zum Wetten, wie im Beispiel (4) sind gewisse Voraussetzungen notig, z.B. dass jemand die Wette annimmt. D. h. solche AuPerungen sind nicht „wahr" oder „falsch", sondern „erfolgreich" oder „nicht erfolgreich"

Viele Wissenschaftler [6, S. 166; 17, S. 476] weisen darauf hin, dass die performativen AuPerungen sehr oft misslingen konnen, zum Beispiel: (6) Und als der Priester feierlich Sprach: „Gotteskind, ich taufe dich, So jetzt Dorothea heifit,

Auf Vater, Sohn undHeiligen Geist" (E. Morike: Es war ein Kaufherr zu Heilbronn, S. 831) Diese Handlung ist nicht erfolgreich, wenn das Kind beispielsweise schon einen anderen Namen hat oder der Sprecher nicht zu dieser Aufgabe berufen wurde, oder keine Zeugen, Rampen vorhanden sind. Eine erfolgreiche Taufe erfordert einen bestimmten institutionalisierten Ablauf, ohne den die Handlung, die mit der AuPerung vollzogen werden soll, null und nichtig ist.

J.L. Austin macht sich daran, die Umstande zu untersuchen, unter denen eine sprachliche AuPerung eine Handlung darstellt. Er findet innersprachliche und auPersprachliche Voraussetzungen, die gegeben sein mussen, damit die Handlung „erfolgreich" wird. Dann diskutiert Austin, welche Bedingungen vorliegen mussen, damit ein Sprechakt erfolgreich ist. Er kommt auf folgende verstandene Gelingensbedingungen [6, S.

35]:

A.(1) Es muss ein bestimmtes konventionales Verfahren mit einem bestimmten konventionalen Ergebnis geben.

(2) Die betroffenen Personen und Umstande mussen angemessen sein, wie in dem Verfahren spezifiziert.

B.Alle Beteiligten mussen das Verfahren

 

(1) korrekt und

(2) vollstandig durchfuhren.

C.(1) H aufig mu ssen die Personen die verlangten Gedanken, Gefuhle und Intentionen hegen, die das Verfahren spezifizieren und sie mussen sich auch danach richten. Dass diese Bedingungen tatsachlich bestehen, erkennt man, wenn einige von ihnen nicht erfullt sind. Kommt die Handlung nicht zu Stande, so nennt dies Austin [6, S. 35]:

 

A. (1) Fehlberufung

A . (2) Fehlanwendung B . (1) Trubung

B. (2) Lucke

C (1) Unredlichkeit

Beispiele dafur waren:

A. (1) Es muss ein ubliches konventionales Verfahren geben: Eine Trauung oder eine Scheidung nach christlicher Uberzeugung kann nur dann stattfinden, wenn es auch ein Verfahren dafur gibt. Man kann sich nicht auf ein Verfahren berufen, dass „nicht ublich" ist. Nehmen wir folgendes Beispiel: (7) Der Mann: Dass du es weifit! Ich lasse mich hiermit von dir scheiden. Die Frau: Ja, da stehn sie und warten, ob sich Herr Herrmann scheiden lassen will! - Beweise mir doch etwas! (J. K. Wezel: Hermann und

Ulrike, S.110)

Damit ist er noch nicht geschieden, weil es ein Verfahren, mit dem die Scheidung nur durch die

AuPerung von (7) vollzogen wurde, einfach nicht gibt. In moslemischen Kulturen dagegen gibt es ein solches Verfahren; dort kann ein Mann allein durch dreimaliges AuPern eines Satzes mit der Bedeutung von (7) die Scheidung von seiner Frau vollziehen.

A.  (2) Die Personen und Umstande mussen angemessen sein: Eine kirchliche Trauung kann nur der Geistliche vornehmen und nicht der Feuerwehrhauptmann und sie muss in der Kirche stattfinden.

B.  (1) Alle Beteiligten mussen das Verfahren korrekt ausfuhren. Eine Trauung findet unter Einhaltung bestimmter Rituale statt, die Antwort von mir aus statt ja ware nicht zulassig.

 

B.  (2) Das Verfahren muss vollstandig sein, es genugt nicht also, wenn nur der Brautigam ja sagt und nicht auch die Braut. Oder wette ich zum Beispiel mit jemandem, dass es morgen regnet, dann muss er etwas sagen, wie „Ich nehme die Wette an", damit die Wette gilt, - oder es muss, wie Austin es ausdruckt, ein ausreichendes Verstandnis des Horers gewahrleistet sein.

C.  (1) Die Beteiligten mussen die Meinungen und Gefuhle, auf die sich das Verfahren beruft, auch wirklich hegen und die Absicht haben, sich so und nicht anders zu verhalten.

Es ware also unredlich, wenn der Brautigam bei der Trauung zwar ja sagt, es aber nicht ehrlich meint, und er kann nach der Trauung nicht so tun, als ware er nicht verheiratet. Oder wenn z.B. ein Geschworener einen Angeklagten fur schuldig befndet, obwohl er von seiner Unschuld weiP. Und etwas zu Versprechen, von dem man im vorhinein weiP, dass man es nicht halten wird, ist ein direkter VerstoP gegen Bedingung C(1).

Man kann bemerken, dass diese VerstoPe nicht gleichrangig sind. VerstoPe gegen Bedingungen A und B verursachen Versager (misfires), d.h. die beabsichtigten Handlungen kommen einfach nicht zu Stande. VerstoPe gegen die Bedingungen unter C sind dagegen Missbrauche (abuses), die zum Zeitpunkt der betreffenden AuPerung nicht so leicht entdeckt werden, was zu Folge hat, dass die Handlung ausgefuhrt wird, aber misslungen oder unredlich ist.

Aufgrund der durchgefuhrten Beobachtungen sind wir zum Schluss gekommen, dass (a) einige Satze,

namlich die Performative, besondere Eigenschaften haben: Mit ihrer AuPerung tut man etwas, statt etwas nur zu sagen (oder Zustande zu beschreiben), und dass (b) mit diesen performativen Satzen Handlungen ausgefuhrt werden konnen, weil es spezielle Konventionen gibt, die die Worter mit institutionalisierten Verfahren verknupfen. Und im Gegensatz zu den Konstativen, die man auf ihre Wahrheit oder Falschheit prufen kann, lassen sich die Performative nur als gelungen oder misslungen einschatzen - je nachdem, ob ihre Gelingsbedingungen erfullt sind oder nicht.

Obwohl die Charakterisierung von den Performativen bei J.L. Austin nur anhand der Gegenubersetzung mit dem illokutionaren Typ der konstativen Sprechhandlungen erfolgt, kann solch eine Unterscheidung auch auf Grund von anderen illokutionaren Sprechhandlungstypen gemacht werden, so dass die Performative als besondere (explizite) Form der Ausfuhrung einer Sprechhandlung zu betrachten sind.

Diese SchluPfolgerungen haben zweifellos keinen erschopfenden Charakter. Die Untesuchungs-perspektiven sehen vor allem eine detaillierte Analyse von performativen AuPerungen, sowie ein Heranziehen des dyachronen Aspekts vor, um eine historische Dynamik von performativen AuPerungen im deutschsprachigen dialogischen Diskurs festzustellen.

 

LITERATUR

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